Reisebericht – Provinz Essaouira

Der atlantische Wind und das starke Stadtlicht lassen einen das Getümmel des touristischen Marrakesch vergessen, sobald man in Essaouira ankommt. Fisch in seinem farbenfrohen Hafen zu essen und sich in seiner wunderschönen Medina zu verirren, ist die perfekte Einleitung vor der Entdeckung des grünen Meers, das Essaouira umgibt. Dieses grüne Meer besteht aus Jasminbüschen und Wacholderbäumen und mit seinen Arganbäumen segnet es die Bewohner dieser Region mit dem marokkanischen Gold: Arganöl.

Ich wählte Sidi Kaouki, 20 km von Essaouira entfernt, als meine Ausgangsbasis in der Provinz Essaouira. Sidi Kaouki ist ein Dorf am Meer, in dem Fischer und Hirten mit Blick auf den Atlantik leben. Der Rhythmus des Lebens scheint sich bei einem Besuch in Sidi Kaouki, wo die ursprüngliche Kultur der Berber den Alltag der Bewohner prägt, zu verlangsamen. Ich startete meinen ersten Tag damit, die Wälder und Felder um das Dorf zu entdecken. Ich entschied mich, dies auf einem der Pferde von Mohammed, einem erfahrenen lokalen Führer, zu tun. Dieser brachte mir auch in den nächsten Tagen bei, wie man richtig reitet. Der Tag endete damit, gegrillten Fisch auf der Restaurantterrasse von Saida zu genießen und sich daran zu erfreuen, wie sich die Menschen an Sidi Kaoukis endlosem Strand vergnügten.

Am nächsten Tag beschloss ich, die Oase Sidi Mbarek in der Nähe von Sidi Kaouki auf eigene Faust zu besuchen. Dort findet man einen einzigartigen Ort, an dem Ziegen, unbeeindruckt von Passanten, das Wasser eines Baches trinken. Diese Oase wurde vor vielen Jahren von einem Marabout, einem in der Berber-Kultur als heilig angesehenen Menschen, gewählt, um sich zurückzuziehen. Von der Spitze der Klippe, wo noch heute die Ruinen seines Hauses stehen, konnte der Marabout sehen, wie ein Fluss in die trockene Landschaft aufbrach, um Leben zu bringen. Sicher liebte er es, zum Strand zu laufen und dort die Wellen und die Einsamkeit zu genießen. Heute gehen dort die Fischer in Booten, die sie aus den Schläuchen von Traktor-Reifen bauen, auf See, um ihre Netze auszuwerfen.

Ich verbrachte ein paar Tage am Strand, bevor Mohammed mir den Hafen Tafednas, etwa eine Autostunde von Sidi Kaouki, zeigte. Es war etwas neblig, als wir an diesem versteckten Ort ankamen. Dieses Atmosphäre machte was ich sah, noch erstaunlicher: Etwa 50 kleine blaue Boote warteten auf See vor dem Strand darauf, von einem Traktor an Land gezogen zu werden. Glücklicherweise veränderte sich das Wetter auf dem Rückweg völlig, und ein strahlender Sonnenschein begrüßte uns im Dörfchen Tafedna, oberhalb der Klippen. Einige Männer überzeugten mich dort über das touristische Potential des Ortes.

Meine Reise ging zu Ende, aber ich wollte nicht nach Hause, ohne einen Markt zu besuchen und mich mit marokkanischen Gewürzen zu versorgen. Ich kontaktierte Claudia, eine reizende Frau aus Deutschland, die in Essaouira lebt und ihren Lebensunterhalt damit verdient, Touristen zu zeigen, wie sie Marokko erleben sollten. Claudia brachte mich zum Had-Dra Markt, dem größten der Gegend. Dies ist ein Ort, an dem man jeden Sonntag alles finden kann, von Tieren bis zu Metalltüren … ich lies mich dort sogar rasieren! Dieser Ort ist wie eine Rückkehr in vergangene Jahrhunderte – der perfekte Abschluss für solch eine tolle Reise.

INFOS ÜBER DIE PROVINZ ESSAOUIRA ENTHALTEN

Reisebericht – Provinz Essaouira

Der atlantische Wind und das starke Stadtlicht lassen einen das Getümmel des touristischen Marrakesch vergessen, sobald man in Essaouira ankommt. Fisch in seinem farbenfrohen Hafen zu essen und sich in seiner wunderschönen Medina zu verirren, ist die perfekte Einleitung vor der Entdeckung des grünen Meers, das Essaouira umgibt. Dieses grüne Meer besteht aus Jasminbüschen und Wacholderbäumen und mit seinen Arganbäumen segnet es die Bewohner dieser Region mit dem marokkanischen Gold: Arganöl.

Ich wählte Sidi Kaouki, 20 km von Essaouira entfernt, als meine Ausgangsbasis in der Provinz Essaouira. Sidi Kaouki ist ein Dorf am Meer, in dem Fischer und Hirten mit Blick auf den Atlantik leben. Der Rhythmus des Lebens scheint sich bei einem Besuch in Sidi Kaouki, wo die ursprüngliche Kultur der Berber den Alltag der Bewohner prägt, zu verlangsamen. Ich startete meinen ersten Tag damit, die Wälder und Felder um das Dorf zu entdecken. Ich entschied mich, dies auf einem der Pferde von Mohammed, einem erfahrenen lokalen Führer, zu tun. Dieser brachte mir auch in den nächsten Tagen bei, wie man richtig reitet. Der Tag endete damit, gegrillten Fisch auf der Restaurantterrasse von Saida zu genießen und sich daran zu erfreuen, wie sich die Menschen an Sidi Kaoukis endlosem Strand vergnügten.

Am nächsten Tag beschloss ich, die Oase Sidi Mbarek in der Nähe von Sidi Kaouki auf eigene Faust zu besuchen. Dort findet man einen einzigartigen Ort, an dem Ziegen, unbeeindruckt von Passanten, das Wasser eines Baches trinken. Diese Oase wurde vor vielen Jahren von einem Marabout, einem in der Berber-Kultur als heilig angesehenen Menschen, gewählt, um sich zurückzuziehen. Von der Spitze der Klippe, wo noch heute die Ruinen seines Hauses stehen, konnte der Marabout sehen, wie ein Fluss in die trockene Landschaft aufbrach, um Leben zu bringen. Sicher liebte er es, zum Strand zu laufen und dort die Wellen und die Einsamkeit zu genießen. Heute gehen dort die Fischer in Booten, die sie aus den Schläuchen von Traktor-Reifen bauen, auf See, um ihre Netze auszuwerfen.

Ich verbrachte ein paar Tage am Strand, bevor Mohammed mir den Hafen Tafednas, etwa eine Autostunde von Sidi Kaouki, zeigte. Es war etwas neblig, als wir an diesem versteckten Ort ankamen. Dieses Atmosphäre machte was ich sah, noch erstaunlicher: Etwa 50 kleine blaue Boote warteten auf See vor dem Strand darauf, von einem Traktor an Land gezogen zu werden. Glücklicherweise veränderte sich das Wetter auf dem Rückweg völlig, und ein strahlender Sonnenschein begrüßte uns im Dörfchen Tafedna, oberhalb der Klippen. Einige Männer überzeugten mich dort über das touristische Potential des Ortes.

Meine Reise ging zu Ende, aber ich wollte nicht nach Hause, ohne einen Markt zu besuchen und mich mit marokkanischen Gewürzen zu versorgen. Ich kontaktierte Claudia, eine reizende Frau aus Deutschland, die in Essaouira lebt und ihren Lebensunterhalt damit verdient, Touristen zu zeigen, wie sie Marokko erleben sollten. Claudia brachte mich zum Had-Dra Markt, dem größten der Gegend. Dies ist ein Ort, an dem man jeden Sonntag alles finden kann, von Tieren bis zu Metalltüren … ich lies mich dort sogar rasieren! Dieser Ort ist wie eine Rückkehr in vergangene Jahrhunderte – der perfekte Abschluss für solch eine tolle Reise.

INFOS ÜBER DIE PROVINZ ESSAOUIRA ENTHALTEN
2018-09-07T16:09:31+00:00